Home Archiv Saison 11/12 Erste will es wissen in der Rückrunde
18 | 06 | 2019
Erste will es wissen in der Rückrunde PDF Drucken

"Ich bin von der Mannschaft überzeugt, aber wir müssen noch einiges lernen"

Unsere erste Mannschaft hat die (vielleicht zu) hochgesteckten Erwartungen in der Hinserie nur teilweise? erfüllt. Darüber ist sich auch Trainer Enzo Galvano (Foto) im Klaren, wie im nachfolgenden Interview nachzulesen ist. Gerade deswegen wollen sich er und seine jungen Wilden in der Rückrunde „weiter entwickeln und so auf das nächste Jahr hinarbeiten“. Derzeit läuft die rund sechswöchiger Vorbereitungszeit auf die Frühjahrsserie, die am 18. März mit dem ersten Punktspiel 2012 bei den SF Bronnen beginnt.

Wie fällt deine Bilanz nach der Hinrunde aus?

Wir hatten alle eine große Erwartung vor der Saison. Leider konnten wir diese nicht ganz erfüllen. Wir sind gut in die Runde gestartet: Aus den ersten vier Spielen haben wir 10 Punkte geholt. Mir war jedoch klar, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben. Von Anfang an habe ich versucht die Spieler, die aus der A-Jugend in den Kader der Ersten gestoßen sind, so gut wie möglich zu integrieren. Da muss man natürlich Verständnis haben, dass der eine oder andere Spieler ein bisschen länger braucht, um das Niveau des Aktivenbereiches zu erreichen. Leider hat uns über die ganze Vorrunde die Kontinuität gefehlt. Teilweise haben wir sehr gute Spiele abgeliefert, in anderen Spielen aber war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Selbst während eines einzelnen Spiels hatte man manchmal das Gefühl, dass zwei unterschiedliche Mannschaften auf dem Platz stehen. Es fiel uns auch schwer gewisse Automatismen zu schaffen. Durch viele neue Spieler und vielen Verletzungen wurde der Kader oft durcheinander gewirbelt. Leider muss ich sagen, dass ich auch von einigen Spieler ein wenig enttäuscht bin. Viele blieben unter ihren Möglichkeiten, was sicherlich auch an der persönlichen Einstellung gelegen hat. Der aktuelle Tabellenplatz war nicht das Ziel, von daher kann ich die Kritik auch gut verstehen. Hätten wir aber 5 Punkte mehr und ständen auf dem 3. Tabellenplatz, würden sicherlich viele sagen: Das geht in Ordnung. Aber das ist nun mal im Fußball so, da wird man an der IST-Situation gemessen.


In unschöner Regelmäßigkeit wurde gegen die Spitzenteams verloren. Woran lag's?

Bei unserer ersten Niederlage am 5. Spieltag im Heimspiel gegen Schemmerhofen ging das leidige Thema eigentlich los. Dieses Spiel spiegelt ein wenig unsere aktuelle Situation wider. Wir waren mit dem Gegner auf Augenhöhe, lagen aber zur Pause nach vielen individuellen Fehlern mit 3:1 hinten. In der zweiten Halbzeit haben wir Schemmerhofen in Grund und Boden gespielt und konnten auf 3:3 ausgleichen. Haben es dann versäumt aus mehreren guten Chancen die Führung zu erzielen. Kurz vor Ende schlägt der Gegner dann eine Flanke von der Außenlinie, und der Ball flattert direkt bei uns ins Tor.

Auch gegen Schönebürg mussten wir erstmal in Rückstand geraten, um dann aufzuwachen. In solchen Spielen hat man einfach gemerkt, dass wir in vielen Situationen zu grün sind. Es gab aber auch Partien wie die gegen Baustetten, in denen wir erst gar nicht ins Spiel gekommen sind. Nach wie vor leisten wir uns viel zu viele individuelle Fehler. Teilweise verhalten wir uns auch taktische nicht so gut. Von guten Mannschaften wird das dann gnadenlos ausgenutzt.


Was ist zu verbessern in der Rückrunde?

Ich bin nach wie vor von der Mannschaft überzeugt. Auch nach den 3 Abgängen zur Winterpause haben wir immer noch eine schlagkräftige Truppe. Wir müssen jetzt versuchen in der Rückrunde gezielter an unseren Schwächen zu arbeiten. Es muss das Ziel sein, dass wir uns weiter entwickeln und vor allem auch auf das nächste Jahr hinarbeiten. Natürlich versuchen wir in der Rückrunde so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Wir werden viel im taktischen Bereich arbeiten müssen. Leider bekommen wir immer noch zu viele Gegentore und schlagen aus unseren Torchancen zu wenig Kapital. Spielerisch, vor allem bei Ballbesitz, müssen wir noch einiges lernen. Da in der Rückrunde Daniel Paulmaier die zweite Mannschaft betreuen wird und in jedem Training anwesend sein wird, ist es möglich in kleineren Gruppen zu arbeiten. Somit kann intensiver mit der Mannschaft trainiert werden. In der Vorrunde war das oft schwierig mit sehr vielen Spieler.

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Machst du in der Saison 2012/12 als Trainer beim FCW weiter?

Mit den Verantwortlichen bin ich soweit einig, so dass wir die nächste Saison gemeinsam angehen werden.

 
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