Home Archiv Saison 12/13 Déja -vu-Erlebnis: Wacker verschenkt Heimsieg in letzter Sekunde
18 | 06 | 2019
Déja -vu-Erlebnis: Wacker verschenkt Heimsieg in letzter Sekunde PDF Drucken

Erneut verspielte die Erste des FC Wacker in letzter Sekunde einen Heimsieg, dieses Mal beim 3:3 (2:1) gegen die TSG Achstetten II. Hätte der FCW diese vier verschenkten Punkte auf seinem Punktekonto, läge das Team nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter Türkspor Biberach. Weil aber im Fußball der Konjunktiv bekanntlich nix zählt, beträgt der Abstand halt sechs Punkte. Nichtsdestotrotz ist der vierte Tabellenplatz für Predrag Milanovic und Co. aller Ehren wert.

FC Wacker I - TSG Achstetten 3:3 (2:1)

Bereits am Dienstagabend absolvierte Wacker eine vorgezogene Heimpartie (vom 11. Spieltag) gegen die TSG Achstetten II. Das Match am heimischen Erlenweg hatte noch gar nicht richtig angefangen da stand es bereits 0:1! Bereits nach 50 Sekunden netzte Wolfgang Seif, nach einer Flanke von rechts, zur Gästeführung ein.? In der 5. Minute die nächste Chance für die TSG, der Distanzschuss ging aber neben das Tor, dieser Warnschuss war dann aber auch der Weckruf für die Wacker-Jungs. Sie übernahmen die Initiative und schnürten den Gegner in dessen eigener Hälfte ein. In der 10. Minute resultierte aus diesem Druck heraus der Ausgleich, Dimitri Enns brachte eine Flanke von rechts vor das gegnerische Tor, Felix Jochim reagierte am schnellsten und schob den Ball unten links ins Netz. Getragen von dem Ausgleichstreffer machten die Wackeraner bei widriger Witterung weiter Druck. In der 15. Minute die Chance zur Führung, schneller Angriff über links, Eslem Ciftepinar passte auf den davoneilenden Felix Jochim, dessen Flanke “rutschte” Benni Körner jedoch neben das Tor. Nur eine Minute später dann die Führung, erneut brachte Felix Jochim den Ball vor das gegnerische Tor, wo auf dem rutschigen Untergrund rumgestochert wurde, Dominik Imankus reagierte besonnen und schob den Ball zum 2:1 (16.) ein. Der FCW spielte weiter nach vorne und hielt das Tempo hoch, konnte dies in Halbzeit eins zu keinem weiteren Treffer nutzen.

In Halbzeit zwei dann das gleiche erschreckende Bild wie zu Beginn des Spiels: Wacker kam völlig verschlafen aus der Kabine und die TSG machte von Beginn an Druck. So parierte Torhüter Sebastian Fischer in der 47. und 48. Minute zweimal bravourös. In der 50. Minute war es dann soweit, Wolfgang Seif erzielte sein zweites Tor nach einem Steilpass in die Spitze. Aufgrund des starken Regens den ganzen Tag über wurden die Platzverhältnisse immer schlechter, womit die Gäste besser zurecht kamen. In der Folge waren sie die spielbestimmende Mannschaft, scheiterten aber immer wieder am besten Wackeraner, Torhüter Sebastian Fischer. Erst Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich der FCW befreien und ein paar Angriffe fahren. Das Spiel ging auf und ab - bis zur 80. Minute, als Wacker durch ein Eigentor die Führung glückte. Eine scharfe Flanke, welche Siegried Lapin von rechts scharf vor das gegnerische Tor brachte, grätschte ein Abwehrspieler ins eigene Netz. Wieder mal ließ die Konzentration der Wackeraner gegen Spielende merklich nach, in der 93. Minute ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, der Ball kommt auf die rechte Abwehrseite, wo ein TSGler in den Strafraum eindringt und im Laufduell gegen Marco Mazzochelli fällt. Der Schiri zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt: Den fälligen Strafstoß verwandelte Schönleber sicher zum 3:3-Endstand.

Fazit von Wacker-Trainer Predrag Milanovic: „Wir haben uns nach dem schnellen Rückstand aufgerappelt und den Fußball gezeigt, den wir spielen wollen. In der ersten Halbzeit hätten wir jedoch cleverer spielen müssen und uns nach der Führung die Kräfte auf diesem tiefen Platz besser einteilen müssen. Da wir versuchen junge Spieler zu integrieren und aufzubauen, müssen wir eben auch mal mit Fehlern leben. Dass wir aber immer gleich mit einem Gegentor in letzter Sekunde bestraft werden, ist schon bitter.“

 

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