Home Archiv Saison 13/14 Wacker erkämpft sich seinen ersten Sieg
18 | 06 | 2019
Wacker erkämpft sich seinen ersten Sieg PDF Drucken

FC Wacker I - TSV Attenweiler 3:2 (1:1)

Die personell aus dem letzten Loch pfeifende erste Mannschaft des FC Wacker hat beim 3:2 (1:1) gegen den punktlosen Vorletzten TSV Attenweiler ihren ersten Sieg eingefahren. Somit steht das Team von Trainer Predrag Milanovic nach drei Spieltagen auf den 8. Tabellenplatz.

Im Spiel gegen Attenweiler plagten FCW-Trainer Predrag Milanovic erneut große Personalsorgen: Er musste auf 10 (!!!!) Spieler verzichten. So kam Oldie Holger Bischof zu einem unverhofften Einsatz von Beginn an, auch Martin Remmele durfte bzw. musste nach langer Verletzungspause ebenfalls von Anfang an ran. Der FCW zeigte auch in dieser zusammengewürfelten Formation, dass er endlich den ersten Saisonsieg einfahren will. Folgerichtig kam er in der 7. Minute zur ersten Chance, Felix Jochim scheiterte jedoch knapp. In der 15. Minute war es erneut Felix Jochim, der von der Strafraumgrenze abzog, aber das Ziel erneut knapp verfehlte. Zwei Minuten später wurde Wacker für seine Bemühungen belohnt, Dimitri Enns wurde herrlich auf der linken Seite freigespielt, umkurvte im 16er einen gegnerischen Abwehrspieler und legte uneigennützig für Eugen Bangert auf. Dieser hatte keine Mühe aus sechs Metern das Runde ins Eckige zu bringen. Mit dem Führungstreffer nahm der FCW das ohnehin nicht hohe Tempo aus dem Spiel. Folge: In der 21.Minute führte der ersten nennenswerten Angriff des TSV Attenweiler zum 1:1-Ausgleich. Die Wacker-Abwehr veranstaltete eine Art Versammlung in der eigenen Hälfte, ohne den Gegner in Bedrängnis zu bringen; der kam über die linke Abwehrseite, brachte den Ball in den Biberacher Strafraum, wo Michael Kruckenhauser dann mühelos den Ausgleich besorgte. Das Spiel verflachte zusehends, und so dauerte es bis zur 39. Minute, ehe (der bis dahin unter seinen Möglichkeiten spielende) Siggi Lapin einmal in Richtung TSV-Tor schoss. Ansonsten passierte nicht mehr viel in Halbzeit eins.

Nach dem Seitenwechsel begann der FCW etwas druckvoller und hatte in den ersten 10 Minuten drei gute Möglichkeiten. Eugen Bangert versuchte sich aus der Distanz (47.), TSV-Torwart Geiselhart parierte jedoch sehr gut. Siggi Lapin hätte nach Freistoss-Hereingabe die Führung per Kopf erzielen können (52.), der Ball flog aber knapp übers Tor. In der 56. Minute dann die beste Chance für den FCW: Siggi Lapin erkämpfte sich den Ball in der Nähe der Mittellinie und schickte Dimitri Enns auf die Reise, dieser lupfte die Kugel jedoch über den Kasten.... In der 57. Minute dann die kalte Dusche! Mit dem ersten Angriff in Halbzeit zwei ging der TSV Attenweiler in Führung. Nach einer Flanke lief FCW-Tormann Alex Steinepreis aus seinem Kasten, blieb jedoch auf halber Strecke stehen, so flog der eigentlich harmlose Kopfball von Oliver Stallbaumer, aus gut 12 Metern, über ihn ins Tor. FCW-Trainer Predrag Milanovic reagierte mit einem Doppelwechsel und versuchte auf diese Weise neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Seine Kicker rannten jedoch kopflos an und liefen immer wieder in Konter, die der Gegner glücklicherweise nie zu Ende spielte. In der 67. Minute dann Eckball für den FCW: Der eingewechselte Kushtrim Ahmeti brachte den Ball vors Tor und der ebenfalls eingewechselte Mate Zoric köpfte das Leder zum 2:2 Ausgleich ein. Wacker gab sich mit dem 2:2 nicht zufrieden und spielte weiter nach vorne, wobei bei einigen Akteuren nicht zu übersehen war, dass es ihnen an der nötigen Fitness fehlte. In der Schluss-Viertelstunde war es dann ein total zerfahrenes Spiel. Auf beiden Seiten mangelte es an klaren Spielzügen. Bis zur 80. Minute: Felix Jochim ging im Mittelfeld beherzt in einen Zweikampf, eroberte die Kugel, marschierte in hohem Tempo Richtung 16er und legte die Kugel quer vor das TSV-Tor, so dass der mitgelaufene Eugen Bangert unhaltbar ins Eck zum 3:2 einschieben konnte. Danach verwaltete Wacker die Führung bis zum Schlusspfiff.

Fazit von Trainer Predrag Milanovic: „Das war kein gutes Spiel von uns. Wenn man aber bedenkt, dass einige Spieler ohne Training aufgelaufen sind, müssen wir mit dem Sieg zufrieden sein. Nun gilt es, uns auf die nächste schwere Aufgabe in Äpfingen zu konzentrieren“.

 
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